Man möchte ja meinen, jetzt hat Mr. Gerbil ein schickes Netbook mit UMTS usw., da wird er dann “live und in Farbe” von seinem Urlaub berichten. Und, was is? Nix is! Trotzdem der Versuch, einer kurzen Retrospektive über die letzten Tage…
Samstag, 23.5 - der Tag der Anreise - Frühstück bei McD in Schlüchtern, über die A7, A5 und A38 in Richtung Ballerstedt, wie jedes Jahr an Pfingsten. Die Fahrt verlief ruhig, einige wenige Dosen fanden sich auch ein, aber nach Verlassen der A38 dann der erste Schock - das Oregon zeigte nur noch die “additional waypoints” der geladenen Caches an, aber weder die Caches noch deren Beschreibung. Das sollte sich aber mittels erneutem aufspielen der Pocket Queries beheben lassen…
Die Wohnung in Badeborn? Klasse! Groß, luftig, angenehm eingerichtet, günstig, nette Vermieter. Schnell war klar: 2010 wieder dahin!
Sonntag, 24.5 - erstmal faulenzen! Die letzten Wochen und Monate waren “recht angefüllt” gewesen, das machte sich deutlich bemerkbar. Wir lagen auf unseren dicken Bäuchen und wippten leise vor uns hin. Am Nachmittag packte mich dann die Unruhe und es sollte wenigstens ein schneller Cache in der Nachbarschaft werden. Little did I know…
Turmwächter III war unser Ziel, während Renate den Cache suchte (und fand), suchte ich was Anderes - die Ursache der komischen Geräusche an meinem Jeep - und stand das vordere rechte Rad nicht seltsam schräg? Shit, die Diagnose ist schnell gestellt und auch telefonisch vom Fachmann bestätigt - das Radlager ist spontan den Heldentod gestorben, merde!
Ich mache es kurz - die Telefonlawine rollt an, Jutta besorgt mir die Handy-Nummer von Sebastian, wir laufen zurück zur Wohnung, Sebastian kommt mit Pajero, Hänger, Kumpel, Freundin und Kind, wir versuchen den Blauen zu bergen, der Hänger ist zu schmal, wir brüllen “Sch….!”, rufen den ADAC, der kommt mit schrägem Humor (“Es gibt doch nix Schöneres, als abends heimzukommen, mit´m Bier am eigenen Teich zu sitzen und den Fischen was in den Arsch zu glotzen.” oder “Die haben doch keine Ahnung, die haben Röcke an!”) und “zierlichem” 11 Toner, der Mann kann fahren und auf´m Handtuch drehen, dann ist der Blaue ruck-zuck geborgen und nach Ballenstedt auf´s Fahrgelände an die Werkstatt gefahren - gute Nacht!
Montag, 25.5 - Krankenbesuch bei BlueGerbil - nach einer Busfahrt (Ich! Busfahren! Im Urlaub!!!), der ersten Stage eines Mysteries sowie einer Wanderung auf die Gegensteine wird dann der Schaden am Jeep genau unter die Lupe bzw. die Nikon genommen und Bilder für Werner Hamann gemacht, damit er den Schaden abschätzen kann. Außer der Radnabe scheint´s nur die Bremsscheibe erwischt zu haben, Steckachsen, Achsschenkel und Diff scheinen OK. Also: Abmarsch nach Ballenstedt, Essen fassen, ab auf´s Ballenstädter Schloss, dort einen schnellen Tradi (Anhalts Wiege) gehoben und ab nach Hause - wieder per Bus

Der große Gegenstein

Le gerbil malade

Das Schloss zu Ballenstedt
Dienstag, 26.5 - Quedlinburg steht auf dem Plan - also schon wieder Bus fahren und an der wahrscheinlichsten häßlichsten Ecke Quedlinburgs aussteigen - und das soll Unesco-Welterbe-Dingens sein? Zum Glück wandelt sich unser Eindruck schnell, die Stadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern und historischen Bauten und zahllosen Kirchen ist wirklich toll! Nach zwei erfolglosen Cache-Versuchen ist uns das Glück dann endlich hold - während wir einen Multi lösen, wandern wir auf den Domhügel hinauf, verschnaufen im dortigen Cafe mit toller Aussicht, nähren uns redlich und können - powered by SureFire und Kaffee-Löffel den “Schatz am Dom” bergen - schöne Aktion! Danach geht´s rüber zum Münzberg, wo das Final des Multis “Die Münzenberger” liegt - wieder an einem schönen Cafe!

Aufstieg zum Münzenberg
Nachdem wir schon mal am Cache am Sternenkiekerturm gescheitert waren, zog´s uns dieses Jahr wieder dahin - und siehe - der “Cache am Turm” ließ sich diesmal finden. Nun konnten wir uns beruhigt auf den Heimweg machen und den Abend bei Tier&Bier ausklingen lassen.
Mittwoch, 27.5 - Der Tag steht im Zeichen des Faultiers. Wir fahren zwar kurz nach Ballenstedt zum Einkaufen und grasen das Final von “Es fährt kein Zug nach irgendwo” ab, aber ansonsten verbringen wir den Tag mit Schlafen, Surfen, Lesen und leisem Wippen auf den Bäuchen. Muss auch mal sein!
Categories: Geocaching, Jeep, Reisen
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Das letzte Wort hatte...