Archive for the 'Reisen' category

Bretagne 2010

BlueGerbil | 18. Juli 2010 15:52

Die Bilder unserer Normandie/Bretagne Tour 2010 sind nun online - viel Spaß damit!

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Confluence Tour Frankreich - Tag 2

BlueGerbil | 1. Januar 2010 23:35

Willkommen 2010!

Nach dem Frühstück gingen wir Zedern beglotzen - hä? Genau, die erste Zeder, die ich kenne, die ihre eigene Website hat - wir besuchten die “Cèdre du Liban“, da sich dort ein Waymark (WM1RRW) befindet und ich diesen natürlich loggen wollte. Der Baum ist schon RICHTIG groß - nicht minder eindrucksvoll ist die gotische Kathedrale Saint-Gatien, direkt daneben. Weiter ging´s in Richtung Autobahn und des ersten Cache des neuen Jahres (mit dem treffenden Namen Point Zéro).

Cèdre du Liban

Kathedrale Saint-Gatien

Nach einigen Kilometern durch die Provinz kamen wir dann endlich an den ersten Confluence-Punkt der Reise - N47° E001° liegt auf einem leicht lehmigen Feld in der Nähe des Dorfes Les Loges. Der Punkt ließ sich problemlos bestimmen, die benötigten Fotos waren zügig gemacht und schon ging´s weiter auf schmalen Sträßchen. Was sich wie ein roter Faden durch alle 5 Confluence-Besuche dieser Reise zog war die Tatsache, das wir erst die zweiten Besucher der Punkte sind - und das teilweise nach über 8 Jahren.

N47° E001° in der Nähe von Les Loges

Der zweite Punkt des Tages, N46° E002° war nicht ganz so einfach zu erreichen - er liegt in der Region Limousin, nahe des Ortes Saint-Georges-la-Pouge. Nachdem wir auf ca. 600m an den Punkt herangefahren waren, mußten wir zu Fuß weiter - durch einen Märchenwald. Bei leichtem Regen, momentweisem Hagel und einsetzender Dunkelheit schlugen wir uns durch einen verzaubert scheinenden, zugewuchterten Wald, eine sumpfige Wiese, einen Bach, bis wir einen Pfad entdeckten, der in Richtung des Punktes führt - und ruck-zuck hatten wir den Punkt bis auf wenige Meter genau bestimmt. Naß und durchfroren machten wir uns auf den Weg zurück zum Auto.

Im Zauberwald

Die Reiseratte nahe des Punktes

Bei aufklarendem Wetter ging´s über kleine und kleinste Sträßchen westwärts, in Richtung Tours. In und um Bourganeuf sammelten wir insgesamt 6 Caches ein, schließlich muss ich ja was für mein selbstgesetztes Ziel tun, meinen 1500. Cache auf dieser Tour zu finden. Sehenswert war in Bourganeuf auch das Schloss samt Festungsturm aus dem 15. Jahrhundert.

In Bourganeuf

In Bourganeuf

In Bourganeuf

Nach dem Einchecken im IBIS Limoges Centre stand wieder die Frage nach der Nahrungsaufnahme im Raum - fahren wollten wir beide nicht mehr, also laufen - aber warum weit laufen, wenn 10 Meter von der Hoteltür ein französisches Lokal liegt? Die “Taverne de Maitre Kanter” war für den restlichen Abend unser Zuhaus, lecker war´s, Austern, Entrecote, Ille Flotant, Cognac, das ganze Programm halt. Wohlig gesättigt beschlossen wir den Tag.

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Confluence Tour Frankreich - Tag 1

BlueGerbil | 31. Dezember 2009 23:59

Mal wieder war eine Confluence-Tour über Sylvester geplant und wieder war Frankreich das Ziel. Diesmal bereisten wir die Gegend zwischen Tours und Limoges - neben 5 Confluence-Punkten standen einige Caches auf dem Programm und natürlich wollten wir viel sehen, fotografieren, fahren, einkaufen - das “typische unterwegs”, das unsere Fahrten bestimmt.

Nach frühem Aufbruch und einem exzellenten Frühstück im Marché Restaurant Pfalz an der A6 überquerten wir die Grenze und machten uns daran, auf dem Weg nach Reims die dortigen Autobahn-Caches abzugrasen. Hierbei stellten wir fest, das die in Deutschland oftmals “ekligen” bzw. banalen Caches im Ausland deutlich mehr Spaß machen - die Owner suchen sich eine abgelegene Ecke, geben sich Mühe mit den Cache-Behältern, nirgendwo hatten wir Anflüge von Ekel beim Suchen - es geht also auch anders.

In Reims machten wir einen kurzen Zwischenstopp, um die dortige Kathedrale Notre-Dame de Reims zu besichtigen und einige, zum Teil sehr alte Caches zu finden - z.B. “Palais at Reims“, einen Virtual-Cache, der seit 2002 zum Palais du Tau führt. Trotz Nieselregen war´s ein sehr schöne Abstecher, hier waren wir nicht zum letzten Mal!

Notre-Dame de Reims

Ein weiterer alter Virtual-Cache ist “Pope Urban II“, der nur wenige Kilometer südwestlich von Reims liegt. Die dortige Statue von Papst Urban II, dem Auslöser der Kreuzzüge, liegt auf einem Hügel, von welchem man einen weitreichenden Blick über die Hügel der Champagne hat.

Papst Urban II.

Bei einem Stau an der Peripherie von Paris verloren wir etwas Zeit, so das wir erst bei Dunkelheit in Limoges, unserem heutigen Tagesziel ankamen. Nach dem Einchecken im Ibis Tours Centre trieb uns der knurrende Magen bald wieder vor die Tür - aber vorher gingen wir an den berechneten Koordinaten des Mystery-Caches “Bienvenue au Tram !” vorbei - und wie erwartet war der Cache gut zu finden.

Obwohl wir wußten, das das Lokal über den Jahreswechsel geschlossen hatte, schauten wir noch am Restaurant “La Souris Gourmande” (die Feinschmeckermaus) vorbei - zu gerne hätten wir da gegessen - aber so landeten wir im “Hong Kong“, einem anständigen Chinesen. Da wir vom langen Tag recht fertig waren, verbrachten wir den Rest des Abends im Hotel, begossen den Jahreswechsel mit einer Bärenauslese und sanken ermattet darnieder.

La Souris Gourmande

Der Bahnhof in Tours

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Frohe Weihnachten allen Lesern!

BlueGerbil | 24. Dezember 2009 07:58

LISKA.DE wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

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Gerade gebucht…

BlueGerbil | 27. November 2009 17:49

…habe ich die Hotels für unsere alljährliche Sylvester-Confluence-Tour - ick freu mir!

Das diesjährige Ziel ist die Region Limousin, südwestlich von Paris. Neben 5 Confluence-Punkten stehen einige Caches mit auf dem Programm sowie einige Waymarks, ein bisschen Sightseeing, ein bisschen Leckereien-Shopping in den französischen Supermärkten und natürlich das Entfliehen vor öden Sylvester-Feten.




Confluence Trip France 2009/2010 auf einer größeren Karte anzeigen

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Garmin Oregon Firmware 3.22 Beta

BlueGerbil | 8. Oktober 2009 09:15

Für die Garmin Oregon x00-Geräte gibt es eine neue Firmware, die Version 3.22 Beta. Die Neuerungen beschränken sich auf eine, die scheint aber um so interessanter: Es ist nun möglich, eigene Karten zu kalibrieren und ins Geräte zu laden - mal schauen, wie das in praxi funktionieren wird. Dann könnte ich mal meinen Russland-Atlas auf den Scanner werfen und die Gegend zwischen Kirkenes und Murmnask einlesen…

- Download-Link
- Anleitung zur Nutzung im Garmin-Blog
- Garmin Forum

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Bilder

BlueGerbil | 11. September 2009 19:48

Die kompletten Bilder der Alpentour von Timo und mir sind nun online:

- Timos Bilder
- Meine Bilder

Viel Spaß dabei!

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 6

BlueGerbil | 8. September 2009 23:35

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Alles hat ein Ende, nur die Alpentour hat zwei - nachdem gestern Timo abreiste, ging´s heute für Björn und mich ebenfalls heimwärts. Camp abschlagen und auschecken war schnell erledigt, der in der Nähe des Campingplatzes gelegene Cache ließ sich dann doch noch finden und dann rollten wir für dieses Jahr das letzte Mal nach Bardonecchia hinunter. Durch den ätzenden Frejus-Tunnel erreichten wir Frankreich, begaben uns auf Reiseflughöhe und donnerten heimwärts.

Ein wenig Abwechslung auf den 900 Kilometern bot ein kurzer Einkaufsstop in Chambery (ich hätte am liebsten den ganzen Supermarkt leergekauft - und dank der schicken Kühlbox konnte ich auch reichlich Pferdesteak mitnehmen!) sowie einige belanglose Autobahncaches. Gegen 23 Uhr konnte ich Björn wohlbehalten daheim abliefern, eine halbe Stunde später erreichte ich das Mausenest, wo mich Renate schon erwartete.

Ein kurzes Resumee: Eine Top-Tour, keine Schäden an den Fahrzeugen, super Wetter, klasse Stimmung. Ein Album mit Bildern folgt.

Allen Beteiligten herzlichen Dank! cu 2o1o!

Impressionen vom Heimweg
Impressionen vom Heimweg

Impressionen vom Heimweg
Impressionen vom Heimweg

Impressionen vom Heimweg
Impressionen vom Heimweg

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 5

BlueGerbil | 23:01

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Wie geplant, ging für Timo heute die Alpentour 2009 zu Ende - berufliche Termine zwangen zur Abreise - aber Björn und ich blieben noch einen weiteren Tag im “gelobten Land”. Zum Frühstück und Shoppen zog es uns abermals über den Col de Echelle nach Briancon, hier konnten wir nun auch die gewünschten Stoffmurmeltiere für die Sammlung erwerben, aber leider kein Pferdesteak im Supermarkt - na gut, ein Stück Rind tut´s auch. Frisch gestärkt ging es über den Col de Moncenisio nach Claviere, dort wurde ein schneller Cache gefunden und ein kurzer Abstecher zum Einstieg in die Chaberton-Piste gemacht - von dort gibt es leider nichts Neues zu berichten, der Berg ist nach wie vor für den motorisierten Verkehr gesperrt. Ein Foto an der Verbotstafel musste reichen, es bleibt die Hoffnung, die Befahrung des 3.135m hohen Berges mit seiner imposanten Festungsanlage irgendwann doch mal zu schaffen.

Fahrt zum Col de Echelle
Fahrt zum Col de Echelle

Cachen in Claviere
Cachen in Claviere

Die Chaberton-Festung
Die Chaberton-Festung

Das leidige Verbotsschild
Das leidige Verbotsschild

Vom Susatal aus bogen wir in Richtung Norden ab, das Ziel war der Lac de Mt. Cenis. Aber ist nicht der Weg oftmals das Ziel? Genau, daher fuhren wir nicht über die asphaltierte Piste zum See, sondern bogen in Bar Cenisio auf die alte Schotterpiste zum Lac Roterel ab. Diese führt an einem kleinen, malerisch gelegenen Anglerteich vorbei, über die bekannten 4 Serpentinen mit Steinmauern, durch zwei ausgetrocknete Bachbetten und eng stehendes Gestrüpp schließlich an das Westufer des Lac de Mt. Cenis. Hierbei steigerte sich die Schwierigkeit nach und nach, zu Beginn konnte ich die Denzelsche Wertung nicht nachvollziehen, das sollte sich jedoch im Laufe der Tour ändern - es ist auf jeden Fall eine absolut lohnende Alternative zum Erreichen des Sees - nur Angst um seinen Lack sollte man auf Grund des Gebüschs nicht haben. Wir trafen auch einen Quadfahrer aus Simmern, dieser berichtete, das die Auffahrt zum Fort de la Turra auf Grund einer Abrutschung gesperrt bzw. unpassierbar sei - hoffentlich wird diese wieder instandgesetzt!

Die Serpentinen auf dem Weg zum Lac de Roterel
Die Serpentinen auf dem Weg zum Lac de Roterel

Am Lac de Roterel
Am Lac de Roterel

Blick zum Fort Variselle
Blick zum Fort Variselle

Am Westufer des Sees machten wir eine kurze Pause, um dann die Fahrt in Richtung des Col de Petit Mont Cenis fortzusetzen. Während ich Murmeltiere fotografierte lernten wir ein Pärchen aus Wien kennen, welche mit einem Discovery unterwegs waren. Es stellte sich heraus, das wir recht ähnliche Ideen hatten - wir wollten über den Col de Solieres zum Mont Froid, da wir auf der Alpenrouten-Seite lasen, das es sich hierbei um eine extrem schwere Auffahrt (SG 5 nach Denzel) handeln soll. Mehrere Versuche scheiterten, entweder in weglosem Gelände oder an einem Bauernhof, wo dann eben auch kein Weg mehr weiter führte. Von hier aus ist also der Mont Froid nicht zu erreichen, ggf. von Termignon aus, das wird sich hoffentlich nächstes Jahr zeigen.

Jeep und Landy am Ende des Weges
Jeep und Landy am Ende des Weges

Auf dem Weg zu den Granges de Savine
Auf dem Weg zu den Granges de Savine

Auf dem Weg zu den Granges de Savine
Auf dem Weg zu den Granges de Savine

Daher entschlossen wir uns, weiter zum Col de Petit Mont Cenis weiterzufahren - dort plauderten wir kurz mit dem dortigen Hüttenwirt. Hierbei erfuhren wir, das der Weg in Richtung Granges de Savine passierbar sei - gesagt, getan, die wenigen Kilometer fuhren wir noch weiter, trafen einen deutschen Defenderfahrer, verabschiedeten uns von unseren beiden Österreichern, die dort nächtigen wollten und machten uns auf den Heimweg in Richtung Seeufer. Aber vorher konnte ich noch ein paar Nahaufnahmen zweier Murmeltiere machen, die sich durch das dezente Geräusch meines Kleinwagens nicht stören liessen - und das obwohl wir max. 5 Meter von ihnen entfernt standen.

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Der Heimweg über das asphaltierte Ostufer des Sees und durch das Susa-Tal war ereignislos, es folgte ein weiteres, sehr leckeres Abendessen: Ziegenkäse, Brot, Parmaschinken und Oliven machten den Anfang, Ciboletta-Wurst gab´s danach und das Finale war das heute früh erworbene (eher mittelmäßige) Rind - danach noch einen Absacker aus der Darmstädter Distille und ab in die Schlafsäcke - der morgige Tag sollte lang werden. Gute Nacht!

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 4

BlueGerbil | 7. September 2009 23:24

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Eigentlich war für heute Pässehopping südlich von Briancon angesagt - 400km sollten es werden mit großen Namen wie Col de Vars, Bonette, Parpaillon u.ä., aber nach der gestrigen Fahrerei kam diesbezüglich leichte Unlust auf. Wir schliefen aus, fuhren über den wunderschönen Col de Echelle erstmal nach Briancon, frühstückten bei Mc Donalds, deckten uns im Supermarkt mit frischem Futter ein und machten anschließend einen Stadtbummel durch die “Oberstadt”, dort speziell durch die “Murmeltiergasse” - leider hatten viele Geschäfte schon geschlossen und so kamen wir heute nicht zu den angedachten Souvenirs.

Eines der Forts in Briancon
Eines der Forts in Briancon

Impressionen aus der Innenstadt
Impressionen aus der Innenstadt

Impressionen aus der Innenstadt
Impressionen aus der Innenstadt

Wir fuhren ins Val de la Claree, um dort zwei Geocaches zu heben. Der Erste führte uns zu einer wunderschönen Grotte, der zweite in Richtung des Talendes mit toller Aussicht auf das Tal und den Col de Echelle - über selbigen fuhren wir zurück nach Italien, hielten kurz an “unserem” Campingplatz, hoben in Melezet einen weiteren Cache, tankten in Bardonecchia und starteten dann den späten Aufstieg zum Col de Sommeiller, einem weiteren Highlight der Tour.

Auf dem Weg zum Geocache
Auf dem Weg zum Geocache

Die Reiseratte nahe des Caches
Die Reiseratte nahe des Caches

Blick vom Cache in Richtung Val Claree
Blick vom Cache in Richtung Val Claree

Die Route auf den Col de Sommeiller führt von Bardonecchia aus kommend durch das bewaldete Tal von Rochemolles, vorbei am dortigen Stausee und dem Abzweig zum bewirtschafteten Rifugio Scarfiotti, durch eine Vielzahl von Serpentinen sowie über eine Hochebene (Pian dei Morti) bis zur eigentlichen Passhöhe auf etwas über 3.000m Höhe. Der anschließende, motorisierte Weiterweg zum Fahnenhügel mit 3.035m Höhe ist dank dem Verhalten einiger Idioten in der Vergangenheit gesperrt. Die Auffahrt verlief wie erwartet problemlos, die Piste ist in gutem Zustand. Hierbei wurden wir stets von den schrillen Pfiffen der Murmeltiere begleitet. Die ursprünglich geplante Übernachtung auf dem Pass hatten wir abgeblasen, da wir keine Lust hatten, unser Camp täglich ab- und wieder aufzubauen. Außerdem hatten Timo und ich dieses “coole” Erlebnis ja schon letztes Jahr - die Nacht bei ca. -15° C vergesse ich sicherlich nicht so schnell.

Riffugio Scarfiotti und Pian dei Morti
Riffugio Scarfiotti und Pian dei Morti

Vor den letzten Serpentinen
Vor den letzten Serpentinen

Murmeltier in der Abendsonne
Murmeltier in der Abendsonne

Zu Fuß erklommen wir den Fahnenhügel und Björn loggte den dahinter liegenden Cache - Timo und ich taten das bereits im Vorjahr. Wir verbrachten dort oben wohl eine halbe Stunde, beobachteten das schwindende Sonnenlicht und das grandiose Panorama und als uns dann langsam kalt wurde zogen wir uns zu den Fahrzeugen zurück, um einen Happen zu essen - das exotische Highlight an dieser Stelle war sicherlich mein koreanisches Kimchi - scharfer, eingelegter Kohl aus der Dose, nicht unbedingt eine lokale Spezialität, aber es mundete allen Anwesenden - lediglich der uns beobachtende Rabe bekam nix.

Timo auf dem Fahnenhügel
Timo auf dem Fahnenhügel

Björn an den Resten des Skilifts
Björn an den Resten des Skilifts

Fahnenhügel und Gipfel des Punta Sommeiller
Fahnenhügel und Gipfel des Punta Sommeiller

Die Rückfahrt über die gut instandgesetzte Piste unterbrachen wir an der Holzbrücke auf ca. 2.400m Höhe - dort machten wir ein gut einstündiges Fotoshooting mit meinem neuen LED-Scheinwerfer sowie Timos LED LENSER X21 Lampe. Schön war´s, Spaß hat´s gemacht und es sind einige sehr eindrucksvolle Aufnahmen entstanden - und ich habe gelernt, das die Nacht mit Sonnenbrille noch viel finsterer ist, wenn man vergißt, diese abzunehmen. Gegen 23 Uhr waren wir dann zurück auf dem Campingplatz und bereiteten uns wieder ein leckeres Abendessen zu, während alle anderen schon schliefen. Diesmal gab´s zweierlei Ziegenkäse mit Brot, Charentais-Melone mit Parmaschinken und gefüllte Oliven als Vorspeise, Merguez mit Kreuzkümmel und Minze als Hauptgang und - wie so oft - briet uns Timo, der Lammzauberer, wieder feinste Lammkotellets. Statt Heineken gab´s zwei Rotweine, die geistreichen Getränke zum Abschluß waren heute bunt gemischt, da wir anfingen, die Reste zu “vernichten”.

Abendstimmung am Col de Sommeiller
Abendstimmung am Col de Sommeiller

LED Scheinwerfer im Einsatz
LED Scheinwerfer im Einsatz

LED Scheinwerfer im Einsatz
LED Scheinwerfer im Einsatz

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 3

BlueGerbil | 6. September 2009 23:44

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Der heutige Vormittag war gefüllt mit dem Abbau unseres Camps und der Fahrt in das Tal von Susa. Hier stiegen wir bei Eclause in die Piste zum Monte Pramand ein. Die letzten beiden Kilometer waren die zweite Überraschung der Tour - ich hatte sie von unserer ersten Alpentour im Jahr 2000 als zwar landschaftlich wunderschön, fahrerisch aber eher monoton in Erinnerung. Auch hier hat die Erosion ihr Bestes getan, die Piste hat mittlerweile einige nette Verschränkungspassagen und eine - zumindest mit dem Anhänger - knackige Steilkurve zu bieten. Wir konnten bis auf´s Dach des Forts fahren, auch hier freundliches Nicken der anwesenden italienischen Familie.

Auffahrt zum Mont Pramand
Auffahrt zum Mont Pramand

Blick in das Susa-Tal
Blick in das Susa-Tal

Unterhalb des Fort Pramand
Unterhalb des Fort Pramand

Nach einem kurzen Imbiss ging´s weiter durch die Galleria dei Saraceni - der bekannte Tunnel an der Auffahrt zum Monte Jafferau war in sehr gutem Zustand, die gesamte Piste ist frisch instandgesetzt und unter dem “Durchfahrt verboten”-Schild hängt ein Haftungsausschluß, will heißen: Die Strecke ist auf eigene Gefahr hin zu befahren. Nach einem ungeplanten Abstecher zum Forte Foens arbeiteten wir uns zum Col Basset hoch, wo sich uns der gigantische Ausblick auf die Jafferau-Festung sowie die dahinterliegenden Täler erschloß. Am unteren Fort ließ ich dann meinen Anhänger zurück - da konnte ich noch nicht wissen, das die Schikane im oberen Bereich der Strecke abgebaut ist - somit wäre es kein Problem gewesen, auf dem Gipfelplateau zu wenden. Dort trafen wir eine Gruppe italienischer Offroader, die uns bestätigten, das der Jafferau legal zu befahren ist, die Abfahrt über die Skipisten nach Bardonecchia nach wie vor gesperrt ist - daran hielten wir uns selbstverständlich.

Galleria dei Saraceni
Galleria dei Saraceni

Blick zurück auf die Galleria dei Saraceni
Blick zurück auf die Galleria dei Saraceni

Col de Basset
Col de Basset

Auf dem Gipfel des Jafferau konnten wir nach einigem Suchen den dort verstecken Geocache finden, währenddessen kamen von Bardonecchia aus zwei Trial-Motorräder querfeldein den Hang hochgefahren - nunja, fahren konnten die Jungs, aber ob solche Aktionen der angespannten Lage dienlich sind, lassen wir mal dahingestellt. Wir genossen noch die tolle Aussicht, dann ging´s aber auch schon an den Abstieg, flugs wieder den Trailer angekoppelt und über den Col Basset in das Tal gerollt. Ins Tal gerollt? Ja, aber nicht flugs. Die Abfahrt nach Savoulx zog sich, eine Serpentine nach der anderen, alles extrem staubig - das machte nicht wirklich Spaß! Auf dem Campingplatz Bokki in Bardonecchia kamen wir erst recht spät an, fanden trotzdem noch einen schönen Platz auf der gewohnten Wiese und begnügten uns heute mit etwas Käse, Brot, gepimpten Ravioli aus der Dose und einem Pflaumen-Brand - der Tag war etwas anstrengender als geplant und so änderten wir auch unsere Pläne für morgen.

Die Festung am Mont Jafferau
Die Festung am Mont Jafferau

Blick vom Gipfel zum unteren Fort am Mont Jafferau
Blick vom Gipfel zum unteren Fort am Mont Jafferau

Björn und Timo beim Geocachen am Gipfelfort
Björn und Timo beim Geocachen am Gipfelfort

Blick zurück zum Mont Jafferau
Blick zurück zum Mont Jafferau

Very dusty Grand Cherokee
Very dusty Grand Cherokee

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 2

BlueGerbil | 5. September 2009 23:07

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Während sich der gestrige Tag eher grau in grau zeigte und mich gelegentliche Regenschauer das Schlimmste befürchten liessen, präsentiert sich der Himmel heute in strahlendem Blau. Mensch und Maschine frühstückten, die Stabis wurden ausgehängt und dann ging´s ab auf den Berg. Den Berg? Genau, wir wollten wieder an die Bergstation des Bontadini-Lifts, mit 3.332m der höchste anfahrbare Punkt der Alpen.

Das Matterhorn
Das Matterhorn

Blick nach Cervinia
Blick nach Cervinia

Rifugio Theodulo und Bontadini Lift
Rifugio Theodulo und Bontadini-Lift

Nach unserer erfolgreichen Befahrung im letzten Jahr sollte das auch 2009 wieder der erste Höhepunkt der Tour werden - und so war es auch. Unterhalb des Matterhorns erklommen wir die einzelnen, hintereinander gereihten Station der Seilbahn, die zahlreichen Bauarbeiter der Seilbahnen und einige Wanderer grüßten freundlich zurück und bis auf einen Verfahrer an einer der Baustellen war der Weg auch problemlos zu finden. Eine Stelle der Auffahrt auf ca. 3.100m war mit dünnem Eis überzogen, aber das war auch der einzige etwas schwierigere Part. Damit es keine Mißverständnisse gibt: Für morderne SUVs ist schon an einer der ersten Stationen Schluß, danach bereiten grobes Geröll, Steinplatten und die Steilheit des Geländes dem Vortrieb ein Ende.

BlueGerbil und TJ150 an der Bontadini Bergstation
BlueGerbil und TJ150 an der Bontadini Bergstation

Der Fasan auf 3343m Höhe
Der Fasan auf 3343m Höhe

Testa Grigia
Testa Grigia

Nachdem der letzte Steilhang zum Rifugio Theodulo bezwungen war, legten wir noch die wenigen Meter zur Bontadini Liftstation zurück, parkten die Fahrzeuge am Lift, machten die obligatorischen Fotos in alle Richtungen und begaben uns anschließend zum Rifugio Theodulo. Dort gab´s dann den weltbesten Cappuchino, dazu lecker Kuchen und ein längeres Gespräch mit dem Hüttenpächter, der es sich mit Liegestuhl, Heizstrahler und LCD-TV bequem eingerichtet hat. Er berichtete ebenfalls von zahlreichen Bauarbeiten im gesamten Gebiet um Breuil/Cervinia, das deckte sich mit unseren Beobachtungen.

Kleines Matterhorn und Breithorn
Kleines Matterhorn und Breithor

Abfahrt vom Rifugio Theodulo
Abfahrt vom Rifugio Theodulo

Blick zur Testa Grigia
Blick zur Testa Grigia

Abwärts ging´s in Richtung Lago de Cime Bianche, der Weg dorthin ist im groben Geröll gut zu erkennen. Über uns stets das wolkenlose Matterhorn, mit seinen 4471 Metern ein imposanter Anblick. Eine Auffahrt zum Colle Superiore delle Cime Bianche war letztes Jahr nicht möglich, da der Berg exklusiv für den Land Rover Club Aosta reserviert war - dieses Jahr war´s problemlos möglich, auch hier auf 3.100m Höhe zu fahren. Von hier aus bot sich ein gigantischer Blick auf den darunter im Talkessel liegenden See mit den dahinter liegenden Bergen - alleine hierfür hat sich die Auffahrt schon gelohnt! Beim Abstieg trafen wir noch einen Deutschen mit Mercedes M-Klasse mit Offroad-Paket - ein kurzer Plausch ergab, das seine Frau Befürchtungen hatte, ob das Fahrzeug für die Auffahrt geeignet sei. Zum Colle Superiore delle Cime Bianche konnten wir ihm bzw. ihr beruhigt raten, den Bontadini empfahlen wir jedoch nicht.

Auf dem Weg zum Lago de Cime Bianche
Auf dem Weg zum Lago de Cime Bianche

Am Lago de Cime Bianche
Am Lago de Cime Bianche

Lago Goillet, Lago de Cime Bianche, Matterhorn, Cervinia
Lago Goillet, Lago de Cime Bianche, Matterhorn, Cervinia

Bevor wir zurück zum Campingplatz fuhren, machten wir noch einen Abstecher zur Staumauer des Lago di Goillet - was soll ich sagen? Es war eine der beiden Überraschungen der Tour - eine richtig schöne Offroad-Tour mit knackigen trial-ähnlichen Einlagen in toller Umgebung - so wünscht man es sich! Nach kurzem Erkunden der Staumauer sowie der verfallenen Schmalspurbahn-Strecke machten wir uns dann endgültig auf den Weg in das Tal - langsam bekamen wir Hunger :-)

Blick vom Colle Superiore delle Cime Bianche nach Süden
Blick vom Colle Superiore delle Cime Bianche nach Süden

Blick vom Lago Goillet zur Testa Grigia und Bontadini Lift
Blick vom Lago Goillet zur Testa Grigia und Bontadini Lift

Blick vom Lago Goillet zum Matterhorn
Blick vom Lago Goillet zum Matterhorn

Das Abendessen war auch nicht zu verachten, Meeresfrüchtesalat, Ziegenkäse und Parmaschinken mit Charentais-Melone machte den Anfang, danach ein Stück Rind vom Grill und zum Desert abermals Lammkoteletts (auf Rosmarin gegrillt, mit Zitronensaft serviert) - den Absacker besorgte ein feiner Barolo-Grappa, man ist ja schließlich im Piemont bzw. kurz davor (Region Aosta) - gute Nacht!

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Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 1

BlueGerbil | 4. September 2009 23:48

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Woran erkennt man Urlaub? Genau, der Wecker klingelt um 05:30 Uhr. Eine Stunde später sind die letzten Gepäckstücke im Jeep verstaut und Björn, mein Beifahrer, in Darmstadt abgeholt. Noch ein kurzer Halt beim Bäcker, dann geht´s auf die A5 in Richtung Basel. Ein paar schnelle Autobahn-Caches verkürzen uns die Fahrtzeit, der Grenzübergang ist unproblematisch, der Sprit in der Schweiz immer noch günstiger und so rollen wir gegen 13 Uhr auf den Rastplatz Aire de Montreux oberhalb des Genfer Sees. Der von Björns Vater eingelegte Handkäs wird mit frischem Brot verzehrt und pünktlich um 14 Uhr treffen wir uns mit Timo am Relais du St. Bernhard, wo die Tanks der Jeeps nochmals gefüllt werden.

Relais du St. Bernhard
Der See am Relais zu St. Bernhard

Der Einstieg in die schmalen Alpenpisten führt uns diesmal über den Col de Champex mit seinen zwei Geocaches auf den Col de Gr.St.Bernhard - die Aufgaben des dortigen Geocaches sind schnell gelöst und so rollen wir gen Aosta. Dort fallen wir im gleichen Supermarkt ein wie letztes Jahr und decken uns mit Leckereien für´s Wochenende ein. Der Aufstieg nach Cervinia an den Campingplatz Glair ist unspektakulär, unser Lager mit Hänger, Tarp und 2 Zelten schnell aufgebaut und so können wir uns Punkt 3 des Programms widmen: Dem Schlemmen. Vitello Tonato, Bündnerfleisch, Parmaschinken und frisches Brot sind die Eckpunkte der Vorspeise. Danach folgt eine Portion Salsiccia, einer lokalen Wurstspezialität, mit Weißwein und Fenchel verfeinert. Der Höhepunkt des Menüs sind die von Timo zubereiteten Lammkoteletts, da braucht´s außer einem kalten Heineken keine Beilagen mehr. Nach einem feinen Blaubeerbrand haben wir die nötige Bettschwere und verziehen uns voller Vorfreude auf den kommenden Tag in die Schlafsäcke.

Am Gr. St. Bernhard Paß
Felsformationen am Gr. St. Bernhard Paß

Aston Martin
Eine kompromißlose Fahrmaschine, brutale Motorleistung, hochoptimiert
für die Pisten der Welt - und im Vordergrund ein Aston Martin :-)

Am Gr. St. Bernhard Paß
Am Gr. St. Bernhard Paß

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SuperVision LED BAR LIGHT 60…

BlueGerbil | 25. August 2009 23:18

…nennt sich mein neustes Spielzeug für den Jeep - eigentlich wollte ich vor der Alpentour nichts mehr modifizieren an BlueGerbil, aber manches ergibt sich und dann muss man die Gelegenheit am Schopf packen. Gesagt, getan, bei Global Offroad holte ich heute mein LED BAR LIGHT ab. Was hat´s damit auf sich?

LED BAR LIGHT 60

Unter dem Namen SuperVision werden von Global Offroad LED- und Xenon-Scheinwerfer in unterschiedlichen Bauformen vertrieben. Das LED BAR LIGHT 60 verfügt über 60 (!) 3W LEDs, baut extrem flach und pumpt 10.800 Lumen in die Nacht (bei gerade mal 180W Verbrauch) - da kann ein Licht-Fetischist wie ich natürlich nicht NEIN sagen! Und welche bessere Gelegenheit gäbe es wohl, den neuen Scheinwerfer auszuprobieren als bei einer nächtlichen Fahrt durch die Alpen. Daher kommt BlueGerbil morgen nochmal zu Randy und bekommt das als Arbeitsscheinwerfer geschaltete LED BAR LIGHT verpasst. Bilder davon folgen natürlich, hier erstmal ein paar Fotos vom Auspacken - die “Anfaßqualität” des Alu-Gehäuses ist beeindruckend!

LED BAR LIGHT 60

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Dänemark 2009 - Tag 8

BlueGerbil | 8. August 2009 23:57

Nach dem Frühstück war Packen angesagt, es geht weiter in Richtung Norden. Nach einigen schnellen “Mitnahme-Caches” können wir dann auch unseren ersten dänischen Earthcache für uns verbuchen - Highest Point of Holmsland Klit. Da es leise nieselt und wir bekennende Schönwetter-Cacher sind bleibt´s bei einem kurzen Aufenthalt an dem schönen Leuchtturm, ein paar Fotos und dann geht´s auch schon weiter.

Highest Point of Holmsland Klit

Nach weiteren Caches und einem Umweg auf Grund des ausgefallenen Fähre nach Agger kommen wir am Nachmittag in Thisted an, unserem heutigen Ziel. Auf dem Thisted Camping richten wir uns häuslich ein, warten einen Platzregen ab, köcheln leise vor uns hin und sinken dann ermattet in den Hänger - Urlaub!

Thisted Camping

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