Archive for the 'Jeep' category

Das Ende von BlueGerbil

BlueGerbil | 10. Juni 2010 14:01

Im Juni 2010 wurde BlueGerbil durch einen Unfall zerstört. Personenschäden oder Schäden am Eigentum Dritter gab es nicht, BlueGerbil wurde jedoch irreparabel beschädigt. GerbilsNest war ebenfalls in den Unfall verwickelt, ausser eine verbogenen Deichsel gab es hier jedoch glücklicherweise keine Schäden.

Ich danke Dieter, Jürgen, Stephane, Alex und Matthias von ganzem Herzen für die uneigennützige, schnelle Hilfe bei der schwierigen Bergung der beiden Fahrzeuge. Ich danke Kalle für den spontanen Fahrdienst, Randy für die schnelle, profesionelle Diagnose, Frank für die Überführung des Anhängers sowie der Firma Sibona, die mir geholfen hat, den ersten Abend nach dem Unfall zu überstehen.

Das es “irgendwie” mit einem anderen Fahrzeug weitergehen wird ist anzunehmen, ein paar Ideen für einen BlueGerbil 2.0 habe ich auch schon, aber für Genaueres ist´s noch zu früh.

Es gibt ganz bewußt keine öffentlichen Bilder des verunfallten Fahrzeugs, möge BlueGerbil so in Erinnerung bleiben, wie er uns viel Freude bereitet hat.


RIP my big, blue friend!

Share |

Impressionen der Abenteuer Allrad Messe

BlueGerbil | 9. Juni 2010 09:43

Auch dieses Jahr waren wir an Fronleichnam wieder auf der Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen - dieses Jahr am Stand von Global Offroad und SuperVision Europe.

Share |

Forumstreffen in Sontra

BlueGerbil | 24. Mai 2010 23:54

Auf einem Fahrgelände in Sontra fand das diesjährige Treffen des Offroad Forums statt - trotz diverser Streitigkeiten im Vorfeld. Wir verbrachten mehrere sehr angenehme Tage dort und ein paar Fotos gibts natürlich auch:

Share |

Neue Dämpfer

BlueGerbil | 17. März 2010 09:27

Heute war “Stoßdämpfer ausmessen” an BlueGerbil angesagt, da die Hinterachse neue Dämpferaufnahmen bekommen soll. Danke an Joe für den Stapler!

BlueGerbil

Share |

Odenwald Wintertreffen 2010

BlueGerbil | 7. Februar 2010 16:01

Die Offroad Company Odenwald veranstaltete gestern ein markenübergreifendes Wintertreffen für Offoader in Buchen - das konnten wir natürlich nicht entgehen lassen! Auf Grund der extremen Schneemengen fiel zwar der “Offroad Teil” aus, aber was blieb war eine liebevoll ausgearbeitete Roadbook-Tour durch den verschneiten Odenwald, Plaudern und Lachen mit vielen bekannten Gesichtern und ein sehr leckeres Abendessen (Jungbullenfilet mit Chilli-Kruste). Danach ging´s in kleiner Runde noch mit´m Kaffee und dem Cache FG-Birke ( GC1J18Q) weiter - ein schöner Tag war´s!

Zu den Bildern der Veranstaltung geht´s durch Klicken auf den Jeep:

DSC_2525

Share |

Einen tollen Service…

BlueGerbil | 3. Februar 2010 13:08

…durfte ich gerade durch die Firma Excentric erfahren - für meine Excentric Centaur Felgen auf BlueGerbil benötigte ich drei neue, fahrzeug- und felgenspezifische Radmuttern. Ich rief also beim Hersteller an, um sie zu bestellen. Man nahm meine Adresse auf, sagte mir die Muttern für den nächsten Tag zu und beantwortete meine Frage nach dem Preis mit “Das gehört bei uns zum guten Service” - und tatsächlich, nur 20 Stunden nach meinem Telefonat mit Hr. Saager hatte ich die Radmuttern auf´m Schreibtisch - wie versproche ohne Rechnung. Herzlichen Dank dafür, das ist mal ein toller Kundenservice!

Excentric GmbH
Allrad und Exklusiv-Automobilausstattung
Herr Saager
Scipiostraße 11
28279 Bremen
Tel: +49 421 83 00 83
Fax: +49 421 83 33 40
eMail: info@excentric.de

Excentric Radmuttern

Share |

LED Light Bar 80 - die Montage

BlueGerbil | 30. Januar 2010 18:05

Nachdem ich im August 2009 die LED Light Bar 60 von Global Offroad an meinem Jeep montieren ließ (hier gehts zu den damaligen Beamshots), ergab sich über den Winter die Möglichkeit, diese an einen Freund abzutreten und auf ein Modell mit 80 statt 60 LEDs aufzurüsten - die LED Light Bar 80 (wer hätte den Namen erwartet ;-))

LED Light Bar 80 - von Global Offroad

Nicht, das die 60er Light Bar zu wenig Licht produzieren würde, im Gegenteil! Aber “mehr Licht” ist natürlich immer gut und zudem paßt die Breite der 80er etwas harmonischer zur Fahrzeugbreite von BlueGerbil. Gestern fanden wir uns dann bei Randy in der Werkstatt ein - wir? Jepp, Alex, der Herr-Global-Offroad kam höchstpersönlich, um die neue Lampe anzuliefern. Neben dem ersten “Einpassen” der Leiste wurde viel gefachsimpelt und geblödelt und natürlich entstanden auch ein paar Fotos.

Randy
Randy

Alex
Alex

Es geht auch ´ne Nummer dezenter und kompakter - der LS1100 Solstice LED Scheinwerfer feuert mit 10W auch reichlich Licht ins Freie - und paßt durch seine kompakten Abmessungen wunderbar an kleinere Fahrzeuge - hier 3 Stück davon an einem Quad:

Quad mit 3 LS1100 Solstice LED Scheinwerfern
Quad mit 3 LS1100 Solstice LED Scheinwerfern

Quad mit 3 LS1100 Solstice LED Scheinwerfern
Quad mit 3 LS1100 Solstice LED Scheinwerfern

Hard Rocket Cafe
Hard Rocket Cafe

Aber eigentlich geht´s ja um die neue Light Bar an meinem Cherokee… die endgültige Montage der Light Bar erfolgt dann zu Beginn der kommenden Woche (es fehlen noch die Halterungen) und am nächsten Wochenende beim Winter-Jeep-Event im Odenwald gibts dann hoffentlich die ersten richtigen Beamshots. Ich bin gespannt!

LED Light Bar 80 an BlueGerbil
LED Light Bar 80 an BlueGerbil

LED Light Bar 80 an BlueGerbil
LED Light Bar 80 an BlueGerbil

LED Light Bar 80 an BlueGerbil
LED Light Bar 80 an BlueGerbil

LED Light Bar 80 an BlueGerbil
LED Light Bar 80 an BlueGerbil

Share |

Frühjahrs-Wellness für BlackGerbil…

BlueGerbil | 27. Januar 2010 10:49

…ist ja jedes Jahr ein Thema, da mein schwarzer Cherokee jeden Tag knapp 140km zu fahren hat, ist´s auch kein Wunder. Nachdem der Motor erst immer zögerlicher und dann gar nicht mehr ansprang, war es Zeit, was zu tun - der Schwarze wurde stilecht mit einem Grand Cherokee als Zugfahrzeug abgeholt und zu Randy in die Werkstatt verbracht. Dort bekam er eine Rundum-Versorgung.

BlackGerbil wird abgeholt

Wie vermutet war der OT-Geber Schuld am “Nicht-Starten” - ein Tausch behob das Problem zügig. Insgesamt wurden folgende Arbeiten durchgeführt:

- OT-Geber getauscht
- Zündkabel getauscht
- Zündverteiler getauscht
- Zündkerzen getauscht
- Servopumpen getauscht, neuer Riemen, frisches Öl
- HD-Batterieterminals verbaut
- Lüftung instand gesetzt
- Banner UniBull 50500 Batterie verbaut (80Ah Kapazität, 4 Batteriepole, 700A Kaltstartstrom)

Die Entscheidung für die Banner UniBull 50500 Batterie fiel aus verschiedenen Gründen. Eine AGM-Batterie wie bei BlueGerbil war mir an dieser Stelle zu teuer, aber ich wollte auch keine “Baumarkt-Batterie” verbauen, da die letzte keine 2 Jahre gehalten hat. Nach vielen zufriedenen Urteilen diverser Jeep-Besitzer entschloß ich mich dann zur Banner UniBull - hier bekomme ich eine höhere Kapazität und vor allem einen hohen Kaltstartstrom und der Preis liegt bei unter 100,- EUR, da konnte ich nicht nein sagen. Eine AGM Batterie hätte das Doppelte gekostet. Zur Montage mußte die Original-Batteriehalterung des Jeeps an der motorzugewandten Seite aufgefräst werden, da die Batterie minimal länger baut - sonst paßt sie aber wie angegossen.

Banner UniBull 50500 Batterie

Share |

Frohe Weihnachten allen Lesern!

BlueGerbil | 24. Dezember 2009 07:58

LISKA.DE wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

Share |

Ein wenig Wellness…

BlueGerbil | 9. November 2009 22:56

…gab´s für BlackGerbil - bei Randy wurde heute Folgendes gemacht:

- Anlasser getauscht
- Kühlflüssigkeit getauscht und winterfest gemacht
- Kühler durchgespült
- Leuchtmittel gewechselt

Noch auf der aktuellen ToDo-Liste: Sitzbefestigung instandsetzen, Simmering an der Hinterachse tauschen, leckendes Lenkgetriebe instandsetzen oder tauschen, Radmuttern erneuern

Share |

Aschaffenburg…

BlueGerbil | 1. November 2009 23:09

…war das Ziel der heutigen Cache-Runde. Mit dabei: Martin&Petra (JeeperMTJ&Wüstenmaus) und Frank (Zerberus), wie sich im Laufe des Abends dann herausstellte, also 62.5% von Team GeoJeeper. Frank als “Eingeborener” machte den Chauffeur, so das wir in den Genuss der Brachial-Beschleunigung seines frisch gechipten Grand Cherokee kamen, der sich nach diversen Tuning-Maßnahmen nun langsam den 400 PS nähern dürfte. “Ridin´in style” war also gegeben!

Und so fuhren wir kreuz und quer durch Aschebersch, grasten insgesamt 13 Caches ab, überwiegend Traditionals, absolvierten aber auch zwei Multis, wovon uns einer sehr schön auf den Kapellenberg und den einzigen Weinberg Aschaffeburgs führte. Nach einem kurzen McCafe-Zwischenstopp dann ein weiterer Multi am Mainufer, wo Frank als “Zahlenmonster” glänzte und der Rest der Mannschaft im wesentlichen mit Blödeln beschäftigt war. Und wie wir alle wissen, Blödeln kostet Kraft und macht hungrig. Der Martin war sowieso ganz schlimm viel hungrig, der musste seiner wüsten Maus sogar den Kaugummi klauen. Dinge gibts…

Anyway, irgendwann war´s dunkel, die Mägen knurrten nun vernehmlich und so liessen wir uns schließlich im Restaurant Ilektra in Schweinheim nieder, einem Griechen. Das Essen war sehr lecker, der Service aufmerksam, keiner klagte, lediglich der üerbaus reichlich gereichte Ouzo landete auf misteriöse Art und Weise größtenteils bei mir - aber ich opferte mich tapfer - so tapfer, das ich meine Kameratasche am Ende des Abends liegen ließ, was später zu hektischen Telefonaten, steigendem Adrenalin und einer erneuten Fahrt nach Schweinheim endete. Aber alles ward gut…

Es war auf jeden Fall ein sehr schöner Nachmittag und Abend - und der Weihnachtsstammtisch vom Team GeoJeeper ist nun auch beschlossene Sache!

Ridin´ in style…
So kann man reisen!

Martin mit seinen Tauschgegenständen
Martin mit seinen Tauschgegenständen

Ja wo sind sie denn?
Ja wo sind sie denn?

Auf dem Kreuzweg zum Wein
Auf dem Kreuzweg zum Wein

Am Kappelenberg
Am Kapellenberg

Martin bekommt Hunger...
Martin bekommt Hunger…

...und klaut seiner wüsten Maus den Kaugummi
…und klaut seiner wüsten Maus den Kaugummi

Renate am Mainufer
Renate am Mainufer

Share |

Endlich montiert…

BlueGerbil | 25. September 2009 19:56

…haben wir gestern bei Dieter meine neuen Reifen und Felgen für BlackGerbil - als da wären 8×16″ Moab-Felgen vom Wrangler Rubicon mit 265/70R16 BFG AT Reifen. Die gab´s zu den Felgen dazu, jetzt werde ich sie erstmal “runterreiten” und dann wird was “straßigeres” gekauft, da ich das AT-Profil für den täglichen Weg ins Büro nicht wirklich brauche.

BlackGerbil

BlackGerbil

Share |

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 5

BlueGerbil | 8. September 2009 23:01

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Wie geplant, ging für Timo heute die Alpentour 2009 zu Ende - berufliche Termine zwangen zur Abreise - aber Björn und ich blieben noch einen weiteren Tag im “gelobten Land”. Zum Frühstück und Shoppen zog es uns abermals über den Col de Echelle nach Briancon, hier konnten wir nun auch die gewünschten Stoffmurmeltiere für die Sammlung erwerben, aber leider kein Pferdesteak im Supermarkt - na gut, ein Stück Rind tut´s auch. Frisch gestärkt ging es über den Col de Moncenisio nach Claviere, dort wurde ein schneller Cache gefunden und ein kurzer Abstecher zum Einstieg in die Chaberton-Piste gemacht - von dort gibt es leider nichts Neues zu berichten, der Berg ist nach wie vor für den motorisierten Verkehr gesperrt. Ein Foto an der Verbotstafel musste reichen, es bleibt die Hoffnung, die Befahrung des 3.135m hohen Berges mit seiner imposanten Festungsanlage irgendwann doch mal zu schaffen.

Fahrt zum Col de Echelle
Fahrt zum Col de Echelle

Cachen in Claviere
Cachen in Claviere

Die Chaberton-Festung
Die Chaberton-Festung

Das leidige Verbotsschild
Das leidige Verbotsschild

Vom Susatal aus bogen wir in Richtung Norden ab, das Ziel war der Lac de Mt. Cenis. Aber ist nicht der Weg oftmals das Ziel? Genau, daher fuhren wir nicht über die asphaltierte Piste zum See, sondern bogen in Bar Cenisio auf die alte Schotterpiste zum Lac Roterel ab. Diese führt an einem kleinen, malerisch gelegenen Anglerteich vorbei, über die bekannten 4 Serpentinen mit Steinmauern, durch zwei ausgetrocknete Bachbetten und eng stehendes Gestrüpp schließlich an das Westufer des Lac de Mt. Cenis. Hierbei steigerte sich die Schwierigkeit nach und nach, zu Beginn konnte ich die Denzelsche Wertung nicht nachvollziehen, das sollte sich jedoch im Laufe der Tour ändern - es ist auf jeden Fall eine absolut lohnende Alternative zum Erreichen des Sees - nur Angst um seinen Lack sollte man auf Grund des Gebüschs nicht haben. Wir trafen auch einen Quadfahrer aus Simmern, dieser berichtete, das die Auffahrt zum Fort de la Turra auf Grund einer Abrutschung gesperrt bzw. unpassierbar sei - hoffentlich wird diese wieder instandgesetzt!

Die Serpentinen auf dem Weg zum Lac de Roterel
Die Serpentinen auf dem Weg zum Lac de Roterel

Am Lac de Roterel
Am Lac de Roterel

Blick zum Fort Variselle
Blick zum Fort Variselle

Am Westufer des Sees machten wir eine kurze Pause, um dann die Fahrt in Richtung des Col de Petit Mont Cenis fortzusetzen. Während ich Murmeltiere fotografierte lernten wir ein Pärchen aus Wien kennen, welche mit einem Discovery unterwegs waren. Es stellte sich heraus, das wir recht ähnliche Ideen hatten - wir wollten über den Col de Solieres zum Mont Froid, da wir auf der Alpenrouten-Seite lasen, das es sich hierbei um eine extrem schwere Auffahrt (SG 5 nach Denzel) handeln soll. Mehrere Versuche scheiterten, entweder in weglosem Gelände oder an einem Bauernhof, wo dann eben auch kein Weg mehr weiter führte. Von hier aus ist also der Mont Froid nicht zu erreichen, ggf. von Termignon aus, das wird sich hoffentlich nächstes Jahr zeigen.

Jeep und Landy am Ende des Weges
Jeep und Landy am Ende des Weges

Auf dem Weg zu den Granges de Savine
Auf dem Weg zu den Granges de Savine

Auf dem Weg zu den Granges de Savine
Auf dem Weg zu den Granges de Savine

Daher entschlossen wir uns, weiter zum Col de Petit Mont Cenis weiterzufahren - dort plauderten wir kurz mit dem dortigen Hüttenwirt. Hierbei erfuhren wir, das der Weg in Richtung Granges de Savine passierbar sei - gesagt, getan, die wenigen Kilometer fuhren wir noch weiter, trafen einen deutschen Defenderfahrer, verabschiedeten uns von unseren beiden Österreichern, die dort nächtigen wollten und machten uns auf den Heimweg in Richtung Seeufer. Aber vorher konnte ich noch ein paar Nahaufnahmen zweier Murmeltiere machen, die sich durch das dezente Geräusch meines Kleinwagens nicht stören liessen - und das obwohl wir max. 5 Meter von ihnen entfernt standen.

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis
Murmeltiere am Lac de Mt. Cenis

Der Heimweg über das asphaltierte Ostufer des Sees und durch das Susa-Tal war ereignislos, es folgte ein weiteres, sehr leckeres Abendessen: Ziegenkäse, Brot, Parmaschinken und Oliven machten den Anfang, Ciboletta-Wurst gab´s danach und das Finale war das heute früh erworbene (eher mittelmäßige) Rind - danach noch einen Absacker aus der Darmstädter Distille und ab in die Schlafsäcke - der morgige Tag sollte lang werden. Gute Nacht!

Share |

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 4

BlueGerbil | 7. September 2009 23:24

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Eigentlich war für heute Pässehopping südlich von Briancon angesagt - 400km sollten es werden mit großen Namen wie Col de Vars, Bonette, Parpaillon u.ä., aber nach der gestrigen Fahrerei kam diesbezüglich leichte Unlust auf. Wir schliefen aus, fuhren über den wunderschönen Col de Echelle erstmal nach Briancon, frühstückten bei Mc Donalds, deckten uns im Supermarkt mit frischem Futter ein und machten anschließend einen Stadtbummel durch die “Oberstadt”, dort speziell durch die “Murmeltiergasse” - leider hatten viele Geschäfte schon geschlossen und so kamen wir heute nicht zu den angedachten Souvenirs.

Eines der Forts in Briancon
Eines der Forts in Briancon

Impressionen aus der Innenstadt
Impressionen aus der Innenstadt

Impressionen aus der Innenstadt
Impressionen aus der Innenstadt

Wir fuhren ins Val de la Claree, um dort zwei Geocaches zu heben. Der Erste führte uns zu einer wunderschönen Grotte, der zweite in Richtung des Talendes mit toller Aussicht auf das Tal und den Col de Echelle - über selbigen fuhren wir zurück nach Italien, hielten kurz an “unserem” Campingplatz, hoben in Melezet einen weiteren Cache, tankten in Bardonecchia und starteten dann den späten Aufstieg zum Col de Sommeiller, einem weiteren Highlight der Tour.

Auf dem Weg zum Geocache
Auf dem Weg zum Geocache

Die Reiseratte nahe des Caches
Die Reiseratte nahe des Caches

Blick vom Cache in Richtung Val Claree
Blick vom Cache in Richtung Val Claree

Die Route auf den Col de Sommeiller führt von Bardonecchia aus kommend durch das bewaldete Tal von Rochemolles, vorbei am dortigen Stausee und dem Abzweig zum bewirtschafteten Rifugio Scarfiotti, durch eine Vielzahl von Serpentinen sowie über eine Hochebene (Pian dei Morti) bis zur eigentlichen Passhöhe auf etwas über 3.000m Höhe. Der anschließende, motorisierte Weiterweg zum Fahnenhügel mit 3.035m Höhe ist dank dem Verhalten einiger Idioten in der Vergangenheit gesperrt. Die Auffahrt verlief wie erwartet problemlos, die Piste ist in gutem Zustand. Hierbei wurden wir stets von den schrillen Pfiffen der Murmeltiere begleitet. Die ursprünglich geplante Übernachtung auf dem Pass hatten wir abgeblasen, da wir keine Lust hatten, unser Camp täglich ab- und wieder aufzubauen. Außerdem hatten Timo und ich dieses “coole” Erlebnis ja schon letztes Jahr - die Nacht bei ca. -15° C vergesse ich sicherlich nicht so schnell.

Riffugio Scarfiotti und Pian dei Morti
Riffugio Scarfiotti und Pian dei Morti

Vor den letzten Serpentinen
Vor den letzten Serpentinen

Murmeltier in der Abendsonne
Murmeltier in der Abendsonne

Zu Fuß erklommen wir den Fahnenhügel und Björn loggte den dahinter liegenden Cache - Timo und ich taten das bereits im Vorjahr. Wir verbrachten dort oben wohl eine halbe Stunde, beobachteten das schwindende Sonnenlicht und das grandiose Panorama und als uns dann langsam kalt wurde zogen wir uns zu den Fahrzeugen zurück, um einen Happen zu essen - das exotische Highlight an dieser Stelle war sicherlich mein koreanisches Kimchi - scharfer, eingelegter Kohl aus der Dose, nicht unbedingt eine lokale Spezialität, aber es mundete allen Anwesenden - lediglich der uns beobachtende Rabe bekam nix.

Timo auf dem Fahnenhügel
Timo auf dem Fahnenhügel

Björn an den Resten des Skilifts
Björn an den Resten des Skilifts

Fahnenhügel und Gipfel des Punta Sommeiller
Fahnenhügel und Gipfel des Punta Sommeiller

Die Rückfahrt über die gut instandgesetzte Piste unterbrachen wir an der Holzbrücke auf ca. 2.400m Höhe - dort machten wir ein gut einstündiges Fotoshooting mit meinem neuen LED-Scheinwerfer sowie Timos LED LENSER X21 Lampe. Schön war´s, Spaß hat´s gemacht und es sind einige sehr eindrucksvolle Aufnahmen entstanden - und ich habe gelernt, das die Nacht mit Sonnenbrille noch viel finsterer ist, wenn man vergißt, diese abzunehmen. Gegen 23 Uhr waren wir dann zurück auf dem Campingplatz und bereiteten uns wieder ein leckeres Abendessen zu, während alle anderen schon schliefen. Diesmal gab´s zweierlei Ziegenkäse mit Brot, Charentais-Melone mit Parmaschinken und gefüllte Oliven als Vorspeise, Merguez mit Kreuzkümmel und Minze als Hauptgang und - wie so oft - briet uns Timo, der Lammzauberer, wieder feinste Lammkotellets. Statt Heineken gab´s zwei Rotweine, die geistreichen Getränke zum Abschluß waren heute bunt gemischt, da wir anfingen, die Reste zu “vernichten”.

Abendstimmung am Col de Sommeiller
Abendstimmung am Col de Sommeiller

LED Scheinwerfer im Einsatz
LED Scheinwerfer im Einsatz

LED Scheinwerfer im Einsatz
LED Scheinwerfer im Einsatz

Share |

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - Tag 3

BlueGerbil | 6. September 2009 23:44

Team GeoJeeper - Alpentour 2009 - www.liska.de
Alpiner Dreikampf: Jeepen, Geocachen, Schlemmen

Der heutige Vormittag war gefüllt mit dem Abbau unseres Camps und der Fahrt in das Tal von Susa. Hier stiegen wir bei Eclause in die Piste zum Monte Pramand ein. Die letzten beiden Kilometer waren die zweite Überraschung der Tour - ich hatte sie von unserer ersten Alpentour im Jahr 2000 als zwar landschaftlich wunderschön, fahrerisch aber eher monoton in Erinnerung. Auch hier hat die Erosion ihr Bestes getan, die Piste hat mittlerweile einige nette Verschränkungspassagen und eine - zumindest mit dem Anhänger - knackige Steilkurve zu bieten. Wir konnten bis auf´s Dach des Forts fahren, auch hier freundliches Nicken der anwesenden italienischen Familie.

Auffahrt zum Mont Pramand
Auffahrt zum Mont Pramand

Blick in das Susa-Tal
Blick in das Susa-Tal

Unterhalb des Fort Pramand
Unterhalb des Fort Pramand

Nach einem kurzen Imbiss ging´s weiter durch die Galleria dei Saraceni - der bekannte Tunnel an der Auffahrt zum Monte Jafferau war in sehr gutem Zustand, die gesamte Piste ist frisch instandgesetzt und unter dem “Durchfahrt verboten”-Schild hängt ein Haftungsausschluß, will heißen: Die Strecke ist auf eigene Gefahr hin zu befahren. Nach einem ungeplanten Abstecher zum Forte Foens arbeiteten wir uns zum Col Basset hoch, wo sich uns der gigantische Ausblick auf die Jafferau-Festung sowie die dahinterliegenden Täler erschloß. Am unteren Fort ließ ich dann meinen Anhänger zurück - da konnte ich noch nicht wissen, das die Schikane im oberen Bereich der Strecke abgebaut ist - somit wäre es kein Problem gewesen, auf dem Gipfelplateau zu wenden. Dort trafen wir eine Gruppe italienischer Offroader, die uns bestätigten, das der Jafferau legal zu befahren ist, die Abfahrt über die Skipisten nach Bardonecchia nach wie vor gesperrt ist - daran hielten wir uns selbstverständlich.

Galleria dei Saraceni
Galleria dei Saraceni

Blick zurück auf die Galleria dei Saraceni
Blick zurück auf die Galleria dei Saraceni

Col de Basset
Col de Basset

Auf dem Gipfel des Jafferau konnten wir nach einigem Suchen den dort verstecken Geocache finden, währenddessen kamen von Bardonecchia aus zwei Trial-Motorräder querfeldein den Hang hochgefahren - nunja, fahren konnten die Jungs, aber ob solche Aktionen der angespannten Lage dienlich sind, lassen wir mal dahingestellt. Wir genossen noch die tolle Aussicht, dann ging´s aber auch schon an den Abstieg, flugs wieder den Trailer angekoppelt und über den Col Basset in das Tal gerollt. Ins Tal gerollt? Ja, aber nicht flugs. Die Abfahrt nach Savoulx zog sich, eine Serpentine nach der anderen, alles extrem staubig - das machte nicht wirklich Spaß! Auf dem Campingplatz Bokki in Bardonecchia kamen wir erst recht spät an, fanden trotzdem noch einen schönen Platz auf der gewohnten Wiese und begnügten uns heute mit etwas Käse, Brot, gepimpten Ravioli aus der Dose und einem Pflaumen-Brand - der Tag war etwas anstrengender als geplant und so änderten wir auch unsere Pläne für morgen.

Die Festung am Mont Jafferau
Die Festung am Mont Jafferau

Blick vom Gipfel zum unteren Fort am Mont Jafferau
Blick vom Gipfel zum unteren Fort am Mont Jafferau

Björn und Timo beim Geocachen am Gipfelfort
Björn und Timo beim Geocachen am Gipfelfort

Blick zurück zum Mont Jafferau
Blick zurück zum Mont Jafferau

Very dusty Grand Cherokee
Very dusty Grand Cherokee

Share |