Archive for the 'Allgemein' category

PNY Tagesbericht 2.-4. März 2010

BlueGerbil | 4. März 2010 20:47
02.03.2010: 137. Kurzmeldung (21:45 Uhr MEZ)

Übel, übel.
Gestern Abend stellten wir fest dass am F1 nach einem Knacken hinten links vier von fünf Stehbolzen abgerissen waren. Bei genauerer Betrachtung waren die rechten dann auch lose und die am F2 auch. Alle Bolzen hatten sich in den Spurverbreiterungen gelockert, waren ausgebrochen. Die brauchen wir aber, weil die Herstellerfirma, die ursprüngliche Umbaufirma, die Beadlockschlauchlöcher falsch in die Felgen gebohrt hat. Das mit Reifen runter und rauf im Schnee, mit Umbau Reserverad, etc. bescherte uns 12 Stunden Arbeit unter härtesten Bedingungen. Denn gegen 19 Uhr setzte ein Blizzard ein. Übel, übel, übel.
Dazu kam plötzlich ein Gestank im F1, der wie faule Eier roch. Wir räumten das ganze Auto aus (ihr macht euch kein Bild davon wie heftig das unter den Bedingungen ist), Schnee im/unter/über/am Auto, in den Kleidern, im Equipment, alles alles voll mit Schnee. Schließlich fanden wir, dass die hintere rechte Batterie einen inneren Kurzschluss hatte, extrem heiß war und zu platzen drohte. Wir bauten sie aus.
Kann grad nicht mehr schreiben. Wir sind fix und fertig. Um uns herum tobt weiter der Sturm aber wir sind jetzt abfahrbereit. Draußen ist es kaum auszuhalten. Manche hatten mit beginnenden Erfrierungen im Gesicht und an den Händen zu kämpfen. Wir passten gegenseitig auf dass keine großen ungeschützten Stellen da waren und hatten alles an Schutzkleidung an was geht.

Hoffen weiter zu kommen. Schneeverwehungen binnen Minuten. Krass.

03.03.2010: 138. Kurzmeldung (06:26 Uhr MEZ)

11 Uhr. Fahren seit einiger Zeit bei einer Sicht von 5-10 Meter. Nur das GPS navigiert.
Aber wir müssen weiter. Der Blizzard jetzt ist nur der Vorgeschmack auf die beiden Orkantiefs, die in spätestens zwei Tagen beginnen hintereinander auf uns zu treffen. Wir versuchen einen alten Vestichottrack zu halten. Derzeit haben wir 1.300 l Kraftstoff und Verpflegung für 14 Tage an Bord um rein rechnerisch Stürme mit laufenden Motoren bis zu 14 Tagen in der Tundra zu überstehen. Plus absolute Notreserve vier Tage ausschließlich Innenraumheizung durch Webasto. Danach wird es nur sehr schwer werden weiter zu kommen, weil die Tiefs Schnee bringen.
Das Team ist wohl auf und stark. Keine bleibenden Schäden von Froststellen. Alle Erfrierungen aufgetaut und Gefühl zurück.

16 Uhr. Nichts geht mehr gerade. Sicht null. Heftiger Blizzard. Keine Möglichkeit weiter zu fahren. Haben beide Wagen parallel gestellt, einen Zeltschutz vorne um die Wagen gebaut um die Motoren etwas zu schützen.
Werden jetzt etwas essen und uns dann hinlegen. Hoffentlich lässt der Sturm in der Nacht nach, dann brechen wir wieder auf.

Im Moment befinden wir uns ca. 60 km vor Lorino bei N 65°09.595 / W 172°12.403.
Das Iridium funktioniert. Wir sind per Telefon, Fax und E-Mail erreichbar. Alles okay. Hoffentlich stecken wir hier nicht ewig fest.

03.03.2010: 139. Kurzmeldung (19:16 Uhr MEZ)

4 Uhr. Es stürmt immer noch wie verrückt. Die Schneewehen um uns herum sind mittlerweile wie eine Sandburg. Eisige Kälte ohne Windberücksichtigung -30°C. Bei dem Wind dürfte das locker -40°C oder mehr bedeuten. Die Handschuhe können wir jedenfalls nur für ein paar Sekunden ausziehen. Mussten eben unter Anderem nachtanken und die Luftansaugstutzen mit Stoff umwickeln. Letzteres weil ansonsten Schnee eindringt und das schlecht für Motor und Heizsystem ist. Die Aktion ist krass bei den Gegebenheiten. Binnen Sekunden bist du voll von umher wirbelndem Schnee; an den Augenwimpern bilden sich Eiszapfen als wollten sie bis zum Kinn wachsen.
Unmittelbar als wir ausstiegen bemerkte ich einen Geruch nach Verschmortem. Sofort fingen wir alle an zu suchen. Ich erinnerte mich an Jakutsk, wo wir ebenfalls in einen starken Blizzard gerieten und Eis die Lüftermotoren blockierte und der Lüftermotor durchbrannte. Dasselbe war jetzt wieder der Fall als wir die Motorhaube von F2 öffneten. F2 hat somit wieder Arbeit für uns bevor wir weiterfahren können.
Haben die Autos jedoch erst mal weiter eingegraben; untenrum mehr oder weniger dicht gemacht mit Schnee. Das wird kein Spaß beim Ausschaufeln. Kerle, Kerle.
Fahrzeuge laufen ansonsten, auch wenn sie nicht dicht sind (bei derart heftigem Schneesturm dringt Schnee durch die Ritzen/Dichtungen - ist wie in der Wüste, der Sand findet auch überall seinen Weg).

Ansonsten ist das Team wohl auf, alles ok.
Position unverändert: N 65°09.594 / W 172°12.404

04.03.2010: 140. Kurzmeldung (08:31 Uhr MEZ)

Gefangen im Blizzard harren wir der Dinge.
Das ist nicht wirklich schön und braucht Nerven. Der Sturm reißt an den Wagen, dem Schutz, den Aufbauten. Wir sehen fast nichts, die Kleidung ist nass, teilweise vereist, die Füße kalt, der Innenraum zum umziehen mit dicker Kleidung eher klein und wer denkt „Na ja, die liegen jetzt faul seit über 30 Stunden im Auto rum“, weit gefehlt.
Zuerst stieg die Temperatur bei F2 an, der ja aktuell ohne Lüfter ist, da wir die Reparatur bei dem Sturm nicht durchführen konnten. Dann streikten nacheinander die Innenraumventilatoren beider Wagen, was echt ärgerlich war, denn dann fehlt F2 die letzte Kühlungsmöglichkeit für den Motor und im F1 wird es auch saukalt.
Nachdem wir die Handschuhfächer ausgebaut hatten, fanden wir raus, dass die Ventilatoren - trotz dass wir die Lufteinlässe komplett mit Stoff verschlossen haben - bis oben mit Schnee voll standen. Dadurch gelangt Schnee und Eis in die Ventilatoren und droht diese zu blockieren. Ich begann gerade damit mir gedanklich einzelne Gelenke auszukugeln um anschließend akrobatisch vom Fahrersitz über Victor, den Beifahrersitz und zwischen allen Computern, etc. hindurch kopfüber in den Beifahrerfußraum zu tauchen, dann während mir das Blut ins Hirn strömt den Ventilator von unten auszubauen, als Victor eine gute Idee hatte.
Da es zwischenzeitlich saukalt im Auto war (Lüfter war ja aus), hatten wir die Webasto Standheizung zugeschaltet. Das Ding bollert ohne Ende Hitze raus und ist dermaßen genial, dass wir mit zwei Heizschlauchverlängerungen (die hatte ich zur Sicherheit nach Egvekinot mitgebracht) und der Idee von Victor die heiße Luft so umlenkten, dass wir den Luftstrahl direkt auf die Heizungseinheit im Armaturenbrett lenkten. So taute das Eis binnen Minuten und wir haben wieder Lüfterfunktion, die Heizung geht. Die Motortemperatur am F2 lässt sich so steuern nachdem wir die Reparaturmethode auch am zweiten Fahrzeug anwendeten.
Mittlerweile nehmen wir den Heißluftstrahl der Webasto auch zum Wasser anwärmen. Es kocht zwar nicht, wird aber richtig heiß. Genial.
Ansonsten ist da immer die Angst dass das nächste Bauteil diese Extreme nicht aushält. Die Schneewehen türmen sich, F2 müssen wir rechts alle paar Stunden wieder freischaufeln, weil sonst die Türen nicht mehr aufgehen. Wir kratzen das Eis und den Schnee innen von den Türen, verrenken uns die Füße um sie an den Luftaustritten oben zu wärmen, da unten zu schwach und der Fußraum um null Grad usw. Also nichts für schwache Nerven. [/quote]

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Frohe Weihnachten allen Lesern!

BlueGerbil | 24. Dezember 2009 07:58

LISKA.DE wünscht allen Lesern ein frohes Weihnachtsfest!

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Weihnachtsfeier 2009

BlueGerbil | 20. Dezember 2009 17:05

Im “chez Tollus” fand die diesjährige Weihnachtsfeier von LaserConnect statt - schee war´s mal wieder! Und Fotos gibts auch, einfach auf den jungen Mann mit den Hörnern klicken, dann geht´s zur Slideshow.


LaserConnect Weihnachtsfeier 18.12.2009

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Ein ausgefüllter Tag…

BlueGerbil | 15. November 2009 12:03

…war der gestrige Samstag - früh morgens fuhr ich erst zu Randy, um an der Sitzhalterung von BlackGerbil herumzudoktern - wir kamen ein Stück weiter, aber da müssen wir nochmal dran.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Muttern ging´s heimwärts und weiter nach Darmstadt. Dort grasten wir die Caches Zum tänzelnden Pony, Hochmotivierte Geburtstagsgrüße und Kunstliebhaber-Cache #2 ab, bevor wir uns auf den Weg ins Loop 5 machten - unser erster Besuch im neuen Einkaufs-Center in Weiterstadt. Was soll ich sagen? Ich als Shopping-Muffel war angenehm überrascht, ein wenig erinnerte es uns an die großen Shopping-Malls in Portugal bzw. in den Emiraten. Auf jeden Fall ein angenehmer Kontrast zum ätzenden Hessen Center. Ehrensache, das der auf dem obersten Parkdeck verstecke Cache Schleife 4+1 schnell gehoben wurde.

Blick vom Loop 5 auf die Autobahn A5

Nachdem wir uns mit Herrn Fasan und der liebsten Leserin getroffen hatten, ging´s nach kurzem Schaufensterbummel an die Nahrungsaufnahme. Ich mußte natürlich die lokale Best Worscht in Town Filiale heimsuchen, es wurde bei mir eine B+ Worscht im Monats-Style Jalapeno-Cheese, während Renate eine Classic-A Wurst verputzte. Lecker, wie immer! Und beim nächsten Mal nehme ich doch wohl wieder eine C-Worscht.

Renate mit den Best Werscht in Town

Im Loop 5

Wohl gesättigt machten wir uns auf den Weg nach Biebesheim, wo wir uns mit Barbara und Renates Arbeitskollegen trafen - Anlaß war ein Auftritt von Bernhard Hoëcker mit seinem aktuellen Bühnenprogramm “WikiHoëcker“. Was haben wir gelacht! Und jetzt weiß Meister Hoëcker auch, wie der höchste anfahrbare Punkt der Alpen heißt - und wer den Artikel geschrieben hat :-)

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Bernhard Hoëcker

Nach der Show hatten wir beim Bier in der benachbarten Kneipe noch Gelegenheit, mit Bernhard zu plaudern - so von GPS-Fetischist zu GPS-Fetischist. Das Angebot, noch auf ein paar schnelle Tupperdosen mitzukommen, schlug er im Hinblick auf die Uhrzeit aber aus - so das wir uns dann alleine auf den Heimweg machten und noch insgesamt 9 Caches abgrasten und eine verletzte Stockenten-Dame retteten.

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Voran…

BlueGerbil | 10. November 2009 17:08

…geht´s mit unserem aktuellen privaten Projekt “Die Gerbil-Höhle soll schöner werden” - Bad und Flur werden renoviert, mit Asbest ummantelte Steigleitungen getauscht, die Badewanne durch eine schöne große Dusche (im Rahmen unseres kleinen Bades) ersetzt und noch vieles mehr.

Ein paar Bilder vom aktuellen Stand (und immer mal wieder aktualisiert) gibt´s unter www.liska.de/bilder/bad09

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Mein jährlicher Aufreger

BlueGerbil | 1. September 2009 12:01

Leise brummt der Ventilator und schaufelt Luft über die Schreibtische. Die kleine, mobile Klimaanlage im Büro schnurrt, die Klimaanlage bei der Servern schafft auf Hochtouren. Das Thermometer zeigt 31° Celsius - es ist Spätsommer.

Der Morgen war frisch und klar, aber mittlerweile strahlt die Sonne wieder vom stahlblauen Himmel. Ein paar weiße Wölkchen wirken wie zur Deko aufgemalt. In der Stadt hübsche Frauen in kurzen Röcken, nachmittags Kinder auf dem Weg ins Freibad, die stufenlos regelbare 4 Kanal Klimaanlage (vulgo Fenster) fächelt dem Gerbil frische Luft in den Jeep, Kid Rock rockt beschwingt “All summer long” aus dem Radio - es ist Spätsommer.

Ein schöner Sommerurlaub liegt hinter einem, ein kurzer Ausflug in den Süden mit Freunden steht in wenigen Tagen bevor – es ist Spätsommer, genauer gesagt Anfang September. Man ist zufrieden, wenn man aus dem Fenster und über die beiden ersten Jahresdrittel blickt.

Doch dann bricht der Terror in seiner ganzen nasskalt-matschigen Schneepampengestalt über das beschriebene Idyll herein: Zuerst ist´s ein Schreiben des Werbemittelversenders – Adventskalender will er an den Mann bringen – flüstert verschwörerisch was von Lieferdauer und ausreichender Vorlaufzeit.

Im ersten Augenblick hält man es für einen schlechten Scherz, für einen Druckfehler oder auch für punktuellen Wahnsinn. Aber dann ereilt einen die zweite Angriffswelle: Der lokale Supermarkt hat sich ebenfalls auf die Seite der Wahnsinnigen geschlagen, hat seine Seele für ein paar Silberlinge an die kalte Jahreszeit verkauft und wirbt mit Lebkuchen und Stollen um die Gunst des sommerlich gelaunten Käufers.

Während diesem der Sinn steht nach reifen Pfirsichen, frischen Wassermelonen, einem leichten Putensteak vom Grill mit Orangen-Mango-Chutney und einem Schöfferhofer Grape wird er unvorbereitet von einer hinterhältigen Attacke von schwerem Gebäck, dubiosen winterlichen Teesorten und den Gedanken an Glühwein und Weihnachtsmarkt überrollt. Ja, und die Skier, die müßten auch gewachst werden vor der Wintersaison. Wo sind eigentlich die Schneeketten? Haben wir noch Streusalz im Haus?

Ja spinnen die denn alle? Ich mag Stollen, ich mag Glühwein, ich mag den Weihnachtsmarkt, ich mag Jeep-Touren durch den verschneiten Odenwald und ich mag mir auch gerne Gedanken machen über ein tolles Weihnachtsmenü. Aber doch nicht im Spätsommer, ihr Marketing-Vollpfosten!

Ihr gehört verklagt wegen seelischer Grausamkeit, aus der Stadt gejagt und dort geteert, gefedert und mit Lebkuchen vom Vorjahr gesteinigt. Eure Büros sollte man niederbrennen und Streusalz in den Boden einpfügen wie einst zu Troja, auf das dort nie wieder so ein Unsinn entspringe.

Sollten es einige von den Vollpfosten überleben: Gerne dürft ihr mir ab Ende November in den Läden all die genannten Leckereien anbieten, ich werde sie gerne kaufen. Alles zu seiner Zeit!

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Ungewöhnlich ist´s…

BlueGerbil | 25. August 2009 23:45

…auf LISKA.DE etwas über die Marke Landrover und deren Geländewagen zu lesen. Ungewöhnlich ist´s aber auch, wenn jemand so kompromißlos einen Traum realisiert, wie es einer meiner Bekannten, Thomas Bell, getan hat. Davor ziehe ich meinen Hut! Seht selbst…

Thomas hatte den Traum, einen offroad- und wüstentauglichen, klassischen Roadster zu bauen - nach mehr als 3500 Arbeitsstunden eines renomierten Oldtimer-Restaurationsbetriebs ist das erste Exemplar des Bell-Aurens Longnose nun fertig und wurde am Samstag der Öffentlichkeit präsentiert. Auf Basis alter Landrover Chasis wird mit grenzenloser Akribie ein “Offroadster” gebaut, teilweise nach Wunsch des Kunden individualisiert (es sollen bis zu 1500 PS starke Motoren zum Einsatz kommen), aber stets mit der namensgebenden, endlosen Motorhaube versehen.

Franz Brenken war so freundlich, mir seine Bilder zur Verfügung zu stellen - dafür vielen Dank, lieber Mauli!

  • Herstellerseite
  • Bericht in der Classic Driver

  • Bell-Aurens Longnose
    Thomas Bell und sein Geschäftspartner Holger Kalvelage

    Bell-Aurens Longnose
    Der Longnose

    Bell-Aurens Longnose
    Detailansicht

    Bell-Aurens Longnose
    Die erste öffentliche Ausfahrt

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    Immer wieder schön…

    BlueGerbil | 30. Juli 2009 17:13





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    Happy Independance Day!

    BlueGerbil | 4. Juli 2009 10:43

    Das Bild, das sich aus 140 Jeeps zusammensetzt, entstand übrigens anläßlich des 11.Jeep Camp im September 2005 in Pocono Mountains. Hintergrund hierzu war das National Anthem Project.

    Link: Bericht hierzu auf Rockkrawler.com

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    Die 4Wheel Fun…

    BlueGerbil | 30. Juni 2009 16:21

    …wird eingestellt - damit ist der Markt der deutschen Offroad-Printmedien wieder geschrumpft. Auch wenn sich die 4Wheel Fun natürlich primär am Mainstream orientierte, waren auch des öfteren sehr lesenswerte Artikel drin. Nach der neu am Markt erschienen “Allradler” war´s die beste Publikation am deutschen Markt. Schade drum!

    Die Geschäftsführung der Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de) hat entschieden, das bisher monatlich in Berlin produzierte Geländewagen-Magazin 4Wheel Fun nach Schließung des Standorts mangels wirtschaftlicher Perspektiven nicht weiterzuführen. Der Verlag behält jedoch die vollständigen Markenrechte, um das Allrad-Portal www.4wheelfun.de inhaltlich zu stärken und zu erweitern.
    Die Produktion von 4wheelfun.de übernimmt die Online-Unit der zentralen Autoredaktion der Motor Presse in Stuttgart unter der kaufmännischen Leitung von Tim Ramms und der redaktionellen Führung von Harald Hamprecht. „4wheelfun.de ist und bleibt der wichtigste Treffpunkt der Allrad-Community im Internet. Wir werden den typischen Community-Gedanken erhalten und weiter ausbauen“, verspricht Redaktionsleiter Hamprecht. 4wheelfun.de war in diesem Bereich das erste journalistische Portal, in dem die User gleichberechtigt mit den Redakteuren die Inhalte erarbeiten. Redaktionelle Inhalte und Userbeiträge wie Termine, Clubnachrichten oder Reiseberichte werden zwar unterschiedlich gekennzeichnet, aber in ihrer jeweiligen Rubrik gemeinsam veröffentlicht. Zusätzlich bietet 4wheelfun.de auch künftig den Zugriff auf umfangreichen Datenbanken mit Testergebnissen und Informationen über Allradfahrzeuge.

    Kontakt:
    Motor Presse Stuttgart
    Stefan Braunschweig
    Leiter Unternehmenskommunikation
    Leuschnerstraße 1
    70174 Stuttgart
    Tel.: +49 711 182 1289
    Mobil: +49 176 11182089
    sbraunschweig@motorpresse.de

    Die Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de) ist der größte Special Interest-Zeitschriftenverlag in Europa mit Beteiligungsgesellschaften in 16 Ländern rund um die Welt. Die Gruppe publiziert mehr als 150 Zeitschriften, darunter auto motor und sport, MOTORRAD, Men’s Health, Mountain Bike und viele andere Special Interest-Medien in den Themenfeldern Auto, Motorrad, Luft- und Raumfahrt, Lifestyle, Sport und Freizeit. 2008 erwirtschaftete die Motor Presse Stuttgart einen Umsatz von knapp 360 Mio. Euro, davon rund 45 Prozent im Ausland. Mehrheitsgesellschafter ist mit einem Anteil von 59,9 Prozent das Medienhaus Gruner + Jahr, Europas größter Zeitschriftenverlag. 40,1 Prozent der Anteile halten die Gründer: Familie Pietsch 25,1 Prozent, Hermann Dietrich-Troeltsch 15,0 Prozent.

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    Bacon Explosion…

    BlueGerbil | 28. Juni 2009 11:16

    …ist der Name eines Rezeptes, das seit Dezember 2008 durch´s Internet geistert und Karnivoren weltweit auf den Plan ruft. Binnen kürzester Zeit hat es mittels Weblogs und Twitter verbreitet, klassische Medien wie die New York Times, CNN, Daily Telegraph, aber auch die Süddeutsche Zeitung nahmen sich des Phänomens an und so wurde die Bacon Explosion sozusagen zum Grillrezept 2.0.

    Was ist die Bacon Explosion?

    Die Bacon Explosion ist ein Grillgericht, bestehend aus einem Kilo Hackfleisch bzw. Wurstbrät, gefüllt mit gebratenem Speck, eingehüllt in einen Speckmantel und gewürzt mit einer speziellen Würzmischung und BBQ-Sauce - nix für eine Diät, aber ausprobieren kann man´s ja mal, right?

    Wer hat´s erfunden?

    Mitnichten die Schweizer, wie vieles, was Spaß macht, aber nicht unbedingt Sinn, kommt es aus den USA. Jason Day und Aaron Chronister von den BBQ Addicts wurden gefragt, ob sie nicht ein lecker Rezept “mit Speck” hätten - das Resultat war die Bacon Explosion, die im Dezember 2008 ihre Reise durch die Medien antrat.

    Hier der Link zum Original-Rezept: www.bbqaddicts.com/blog/recipes/bacon-explosion

    Hier das Ganze mal als Video:

    Und was hat das Ganze auf LISKA.DE zu suchen?

    Wer mich kennt, weiß, das ich für “sowas” nicht nur zu haben, sondern auch Feuer und Flamme bin - totes Tier vom Grill, Dinge übertreiben, Amerikansches - ja, das paßt! Björn hatte mich auf die Bacon Explosion aufmerksam gemacht - mitgegangen, mitgehangen! Also trafen wir uns gestern nachmittag zum “Making of” - ich hatte eine passende Gewürzmischung angesetzt und eine leckere BBQ-Sauce besorgt, Conny & Björn brachten das Tier mit und dann machten wir uns an die Arbeit - zuerst wurde der Speckmantel geflochten, mit Rub bestreut, mit der gewürzten Wurstmasse bestrichen, mit Rub und Sauce bestrichen, mit gebratenem Speck bestreut, eingerollt, wieder gewürzt und dann in Alufolie verpackt. Letzteres ist zwar ein echter Stilbruch, aber da wir keinen Smoker zur Verfügung hatten und auch ein leichtes Zeitproblem, wanderte das “Baby” erstmal für 2 Stunden ganz schnöde in den Backofen.

    Während ich dann an Connys Website bastelte, brutzelte das Speck-Wunder vor sich hin, dann packten wir´s ein und machten uns auf den Weg zu Connys Eltern, wo wir dem guten Stück auf dem Grill “den Rest” gaben. Noch ein paar mal mit BBQ-Sauce bestrichen, dann war´s soweit: Zu lecker Moussaka, Melonen, uvm. schnitten wir die Bacon Explosion auf - lecker war´s! Gerade noch nicht zu trocken, nicht zu viel (für 6 Personen) und wunderbar rauchig - so mag´s der Gerbil! Den Abend ließen wir dann mit ausreichend Bier und Ratzeputz ausklingen, die Heimfahrt (Conny gab wieder mal die Conny-fähre) verschlief ich selig.

    Das Experiment werden wir widerholen, ein paar Ideen zur Optimierung haben wir schon! Und nun zu den Bildern:

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

    Bacon Explosion

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    Hat was…

    BlueGerbil | 24. Juni 2009 14:37



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    Einen kurzen Abstecher…

    BlueGerbil | 18. Mai 2009 22:46

    …nach Messenhausen habe ich heute abend gemacht, da gab´s einen neuen Cache: Dreifaltigkeitskapelle in Messenhausen war nach kurzem Suchen gut zu finden, hoffen wir mal, das ihm dort ein langes Leben beschieden ist. Wenigstens ist´s kein “Gotteshäuser-hinter-der-Regenrinne”-Cache.

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    Arg gewundert…

    LilaMaus | 25. April 2009 11:06

    habe ich mich heute - lest selbst…

    Zwei Dinge sind unendlich:
    das Universum und die menschliche Dummheit
    - obwohl ich mir beim Universum icht ganz sicher bin.
    (Albert Einstein)

    Bei Conrad Electronic habe ich 2 Kleinigkeiten online bestellt - ist ja immerhin, so die Selbstaussage des Unternehmens “Europas führendes Versandhandelsunternehmen für Elektronik und Technik”. Bei der Bearbeitung der Bestellung fiel mir in einem umrandeten Feld der Hinweis auf die umweltschonende Multi-Versand-Box auf, in der die Ware für den Aufpreis von EUR 2,55 verschickt wird. Prima, ich spare Verpackungsmaterial und die Entsorgung eines Pappkartons und nebenbei könnte die Kiste gut für unsere Campingausrüstung sein - klar, das mache ich!

    Und was erhielt ich heute??? Das hier:

    Die Kiste in der Kiste…

    Also die “Multi-Versand-Box” mit der Warenbestellung, fein säuberlich verpackt in einem Papp-Karton - was soll das denn? Also flugs meinem Ärger Luft gemacht mit der nachstehenden Mail - auf die Reaktion des Kundenservice bin ich mal gespannt!

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe meine Bestellung in der umweltschonenden Multi-Versand-Box bestellt und was erhalte ich heute? Einen großen Pappkarton, in dem die bestellten Artikel sowie die Versand-Box liegen, obwohl alles, sogar der Katalog, in die Box gepaßt hätte. Was ist dann bitte schön an diesem Angebot umweltschonend??? Bitte streichen Sie diese Versandmöglichkeit aus Ihrem Online-Shop, wenn Sie nicht in der Lage sind, den Service auch tatsächlich umzusetzen - der 1. April ist lange vorbei!

    Gerne schicke ich Ihnen auch ein Foto davon, gerne zeige ich diese Lachnummer auch weiter!

    Mit umweltsauren Grüßen

    Renate Liska

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    PNY Tagesbericht - 28.Januar-01. Februar 2009

    BlueGerbil | 2. Februar 2009 22:29

    Es war einiges los an Arbeit, Organisation und Eintreffen/Wegbleiben von Teammitgliedern bei uns in den vergangenen drei Tagen.

    Früh morgens am 28ten holte ich Ulrich Kaifer, unseren Fotografen, der problemlos nach Jakutsk eingeflogen war, am Flughafen ab. Nun waren wir also zu dritt und haben uns voll dem erwähnten Umbau der Fahrzeuge gewidmet.

    Super war, dass wir an diesem Tag auch alte Bekannte in Jakutsk wiedertreffen konnten: Thomas Beil und Uwe Lay. Thomas hatte bei mir vor einiger Zeit ein Motorrad gekauft und war mit seinem Freund auf dem Weg nach Oimijakon. Beide transportieren für uns Matarial nach Jakutsk und nach Hause und unterstützten uns organisatorisch. Wir danken beiden herzlich für ihre Hilfe.

    Am 29ten traf dann Konstantin Savva ein. Unser 2tes russisches Teammitglied kam aus Moskau und kümmerte sich sofort um die Sondergenehmigungen. Wir waren zu viert.

    Am 30ten traf nach einigen Verspätungen und Flugumlegungen Kaspar Mettler bei uns ein. Kaspar wurde nach 48 Stunden Flug direkt noch für 12 Stunden in die Werkstattarbeiten eingebunden. Er machte seine Sache perfekt und hielt stark durch. Wir waren fünf.

    Nun warteten wir nur noch auf die Meldung von Evgeny, der uns mitteilen sollte wann er in dem von uns 1000 km entfernten Ustnera eintrefen wird. Dort wollten wir auf ihn treffen und gemeinsam weiterfahren. Leider kam es anders. Evgenie teilte uns vor zwei Tagen mit, dass er noch für 10-14 Tage wegen geschäftlicher Notwendigkeit in Magadan bleiben müsse. Das war so natürlich nicht geplant. Nun fehlte uns ein Fahrer und wir mussten die eingeteilten Teams ändern. Jetzt fährt Kasper vollverantwortlich den F2 mit Marco an Bord, während ich im F1 mit Konstantin und Ulrich fahre.

    Heute nun, am 01.02.2009, nach der tollen Hilfe von Serafim und seiner Mannschaft - Artyom, Valarie, Dima, Micha, Sonja und Dima starten wir Richtung Belibina.



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